Karin Riedweg, MA

MA Thesis

Stärken und Schwächen der Civil Society Organizations erötert am Beispiel von HIV/Aids in Tansania

Weltweit 33 Millionen HIV-Infizierte weisen auf eine deutliche Art und Weise darauf hin, dass HIV/Aids ein wichtiges Thema ist. Die Mehrheit der Betroffenen lebt in Afrika. Neben der Regierung sind Civil Society Organizations (CSOs) wichtige Akteure im Kampf gegen HIV/Aids. Das Konzept Civil Society steht im heutigen Entwicklungsdiskurs im Vordergrund. Civil Society wirkt sich auf die Art der HIV-Interventionen aus. Beispielsweise wird in Tansania eine nationale Aids-Strategie verfolgt, wobei CSOs eine bedeutende Rolle innehaben.

Die vorliegende Arbeit untersucht Stärken und Schwächen der CSOs im Allgemeinen und im Bezug auf HIV/Aids in Tansania im Besonderen. Zuerst wird auf das Konzept Civil Society mit seinem europäischen Ursprung erötert. Danach erfolgt eine Kontextualisierung von Civil Society in Afrika. Es wird der Frage der Existenz und Anwendbarkeit dieses Konzepts auf Afrika nachgegangen. Das Länderbeispiel Tansania konkretisiert die vorherigen theoretischen Überlegungen. In diesem Teil der Arbeit soll untersucht werde, ob eine Zusammenarbeit von CSOs und der Regierung erforderlich ist und wie diese aussehen kann.

Die vorliegende Arbeit zeigt, dass CSOs Stärken und Schwächen haben. Trotz deren Schwächen haben sie einen Einfluss auf gesellschaftlichen Wandel. Es wird veranschaulicht, dass CSOs in Afrika existieren und eine alltägliche Wirklichkeit darstellen. Des Weiteren wird herausgearbeitet, dass für den erfolgreichen Umgang mit der HIV/Aids-Epidemie in Tansania die Zusammenarbeit von CSOs und der Regierung erforderlich ist. In Bezug auf das Länderbeispiel Tansania wird gezeigt, dass eine Zusammenarbeit zwischen CSOs und der Regierung notwendig ist. Im Anhang findet sich eine von der Autorin in Tabellenform zusammengestellte Liste der verschiedenen NGOs in Afrika, welche im Bereich HIV/Aids tätig sind.