24 Mai 2019 - 25 Mai 2019

Weiterbildung

Kulturelles Erbe: Erinnerung, Geschichte und Politik

Dieser Kurs bietet mit einem Fokus auf Kamerun einen Überblick über aktuelle Debatten, die über die Erhaltung und den Schutz des kulturellen Erbes geführt werden — innerhalb der Länder Afrikas, aber auch in den europäischen Museen und Kolonialarchiven.

Photo: Benin Expedition 1897 © The Trustees of the British Museum

Photo: Benin Expedition 1897 © The Trustees of the British Museum

2017 versprach der französische Präsident Emmanuel Macron, die Voraussetzung für die Rückführung afrikanischer Kulturgüter zu schaffen. Damit hat er die Debatte um den Umgang mit dem kulturellen Erbe afrikanischer Gesellschaften neu entfacht – weit über Frankreich hinaus. Dabei ist die Bedeutung des kulturellen Erbes für die individuelle und kollektive Erinnerung weltweit unbestritten. Praktisch sämtliche Staaten, inklusive aller afrikanischen, verpflichten sich als UNESCO-Mitglieder, das materielle und immaterielle kulturelle Erbe zu schützen und den Zugang zu regeln. Doch kulturelles Erbe ist kein neutrales Gut. Wer bestimmt, was zum kulturellen Erbe gehört und was nicht? Wie und wo wird es bewahrt und zugänglich gemacht? Welche Bedeutung hat es für die heute Gesellschaft?

Dieser Kurs bietet mit einem Fokus auf Kamerun einen Überblick über aktuelle Debatten, die über die Erhaltung und den Schutz des kulturellen Erbes geführt werden — innerhalb der Länder Afrikas, aber auch in den europäischen Museen und Kolonialarchiven.


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