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SUMMARY:Gambische Migrationspolitik am Scheideweg? Möglichkeiten und Grenz
 en neuer Wege
DESCRIPTION:Seit in Gambia im Jahr 2017 der langjährige Diktator Yahya Jam
 meh überraschend von einer demokratisch orientierten Übergangsregierung 
 abgelöst wurde\, intensiviert sich auch in der Migrationspolitik die Zusa
 mmenarbeit der EU mit dem kleinen westafrikanischen Land. Im Zentrum stehe
 n dabei ‚Fluchtursachenbekämpfung‘ und die Rückkehr von Migrant*inne
 n\, die sich ohne gesicherten Aufenthaltstitel in der EU aufhalten. Zwisch
 en 2014 und 2017 waren die Zahlen gambischer Asylgesuche insbesondere in I
 talien und Deutschland unter den höchsten. Gleichzeitig haben gambische S
 taatsbürger*innen\, gerade vor dem Hintergrund des Machtwechsels\, genere
 ll schlechte Aussichten auf Asyl. EU-Mitgliedsstaaten drängen daher auf e
 ine baldige Rückführung vieler Gambier. Nach vorerst vorsichtiger Kooper
 ation hat die gambische Regierung 2019 Abschiebungen aus der EU zeitweise 
 komplett ausgesetzt. Nun scheinen die Fronten verhärtet und es steht zur 
 Frage\, welche Möglichkeiten migrationspolitischer Gestaltung unter den g
 egenwärtigen Bedingungen bestehen.\\r\\n\\r\\nDiese Frage wird vor dem Hi
 ntergrund des Forschungsprojekts „The Political Economy of Migration Gov
 ernance in West Africa“ diskutiert. Das Projekt\, dessen Ergebnisse einl
 eitend vorgestellt werden\, beleuchtet die politische Dimension von Migrat
 ionsgestaltung und schenkt dafür den Interessen der verschiedenen involvi
 erten Stakeholder besondere Aufmerksamkeit. \\r\\nVortragende:\\r\\n\\r\\n
 Dr. Franzisca Zanker (Arnold-Bergstraesser-Institut – ABI)\\r\\nPodiumsg
 äste:\\r\\nJudith Altrogge (Universität Osnabrück und ABI)Gerald Knaus 
 (European Stability Initiative)Yahya Sonko (Gambian Refugees Association 
 – Europe Branch) Yorck Wurms (ehem. EU Directorate-General for Migration
  and Home Affairs)
X-ALT-DESC:\n<p>Seit in Gambia im Jahr 2017 der langjährige Diktator Yahya
  Jammeh überraschend von einer demokratisch orientierten Übergangsregier
 ung abgelöst wurde\, intensiviert sich auch in der Migrationspolitik die 
 Zusammenarbeit der EU mit dem kleinen westafrikanischen Land. Im Zentrum s
 tehen dabei ‚Fluchtursachenbekämpfung‘ und die Rückkehr von Migrant*
 innen\, die sich ohne gesicherten Aufenthaltstitel in der EU aufhalten. Zw
 ischen 2014 und 2017 waren die Zahlen gambischer Asylgesuche insbesondere 
 in Italien und Deutschland unter den höchsten. Gleichzeitig haben gambisc
 he Staatsbürger*innen\, gerade vor dem Hintergrund des Machtwechsels\, ge
 nerell schlechte Aussichten auf Asyl. EU-Mitgliedsstaaten drängen daher a
 uf eine baldige Rückführung vieler Gambier. Nach vorerst vorsichtiger Ko
 operation hat die gambische Regierung 2019 Abschiebungen aus der EU zeitwe
 ise komplett ausgesetzt. Nun scheinen die Fronten verhärtet und es steht 
 zur Frage\, welche Möglichkeiten migrationspolitischer Gestaltung unter d
 en gegenwärtigen Bedingungen bestehen.</p>\n\n<p>Diese Frage wird vor dem
  Hintergrund des Forschungsprojekts „<i>The Political Economy of Migrati
 on Governance in West Africa</i>“ diskutiert. Das Projekt\, dessen Ergeb
 nisse einleitend vorgestellt werden\, beleuchtet die politische Dimension 
 von Migrationsgestaltung und schenkt dafür den Interessen der verschieden
 en involvierten Stakeholder besondere Aufmerksamkeit. </p>\n<p><b>Vortrage
 nde:</b></p>\n\n<ul><li><b>Dr. Franzisca Zanker</b> (Arnold-Bergstraesser-
 Institut – ABI)</li></ul>\n<p><b>Podiumsgäste:</b></p>\n<ul><li><b>Judi
 th Altrogge</b> (Universität Osnabrück und ABI)</li><li><b>Gerald Knaus<
 /b> (European Stability Initiative)</li><li><b>Yahya Sonko</b> (Gambian Re
 fugees Association – Europe Branch) </li><li><b>Yorck Wurms</b> (ehem. E
 U Directorate-General for Migration and Home Affairs)</li></ul>
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