Micheal Kempf: Extremwetterereignisse und Risikokultur im Norden Namibias

PhD-project, Department of Environmental Sciences, University of Basel

Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens liegen Extremwetterereignisse und ein damit einhergehender Landschaftswandel im Norden Namibias. Anhand historischer Quellenanalyse sowie aktueller Klimadaten werden die klimatischen Veränderungen der letzten 100 bis 150 Jahre aufgearbeitet. Der Fokus liegt besonders auf der starken Variabilität des Niederschlagsregimes, die sich als Steuerorgan von Dürre- und Flutkatastrophen verantwortlich zeichnet.

Methoden und Ziele

-Einstufung von Extremereignissen anhand von Aufzeichnungen in qualitative Klassen von -2 (Dürre) bis 2 (Starkregen)
-Rekonstruktion des klimageschichtlichen Extremwetterverlaufes der letzten 100 Jahre
-Abschätzung von Landschaftswandel und Degradierungsprozessen
-Vulnerabilität, Risikokultur und –management sowie Reaktion und Umgang der Bevölkerung mit Extremereignissen
-Bewertung klimatisch gesteuerter sozio-ökologischer Veränderungen