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UNI NOVA-Artikel: "Arche Noah für die Superreichen"

Wer viel Geld hat, kann den Folgen des Klimawandels anderes begegnen und sich «Rettungsboote» in form von Safari-Lodges oder «Smart Cities» bauen. (Foto: Adobe Stock)

Das Forschungsprojekt "Curated Escapes and Derelict Landscapes in Times of Climate Change" von Luregn Lenggenhager wird in der letzten Ausgabe von UNI NOVA in einem Artikel von Samuel Schlaefli präsentiert.

In der Klimakrise wird es auch für die Reichen und Privilegierten keine Rettungsboote mehr geben. So argumentierte der indische Historiker Dipesh Chakrabarty 2009 in einem viel beachteten Artikel. Luregn Lenggenhager, selbst Historiker und Assistenzprofessor am Zentrum für Afrikastudien der Universität Basel, hält dagegen: “Unsere These ist, dass sich die reiche Elite wohl noch sehr lange retten kann, weil sie in der Lage ist, sich sprichwörtlich eine Arche Noah zu bauen.”

In dem vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützten Projekt "Curated Escapes and Derelict Landscapes in Times of Climate Change" (CEDEL) untersucht Lenggenhager seit September 2025 gemeinsam mit seinem Team solche “Rettungsboote”. Diese präsentieren sich in unterschiedlichen Formen: Beispiele sind exklusive Safari-Lodges zum Schutz von Wildtieren in Namibia, wohltemperierte und durchgestylte Wohlfühlkapseln in der Antarktis oder “Smart Cities” auf Mauritius.

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