Land, Landschaft und Ökologie

Dieser Forschungsbereich kombiniert drei untereinander eng verknüpfte Themen, die in der Forschung zu Afrika eine wichtige Rolle spielen, und mit denen sich die Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften gleichermassen auseinandersetzen.

Land steht im Zentrum vieler politischer Konflikte, nicht nur in Afrika. Die Frage, wer Land und natürliche Ressourcen besitzt, und wer sie nutzt, ist grundlegend, um Gesellschaft und Politik zu verstehen. Praktiken der Landnutzung dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Sie sind immer Teil komplexer ökologischer, sozialer und kultureller Prozesse und müssen in grösseren räumlichen und zeitlichen Zusammenhängen untersucht werden.

Der Begriff "Landschaft" bietet einen theoretischen Ansatz für die Diskussion über materielle und imaginierte, beziehungsweise praktische und metaphysische Konzeptionen, durch die Land geprägt, wahrgenommen, erfahren und sinnvoll gemacht wird. "Landschaft" als Konzept, das sowohl in den Sozial- wie auch in den Naturwissenschaften thematisiert wird, eröffnet vielversprechende Perspektiven für interdisziplinäre Forschung.

Der Begriff "Ökologie" bezieht sich auf die Untersuchung von Interaktionen zwischen Teilen von Ökosystemen. Er betont die Bedeutung von Biologie, Umweltwissenschaften und Naturschutz für ein vertieftes Verständnis von Land und Landschaft.

Insgesamt bietet dieser Forschungsbereich eine Plattform für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Land und Landnutzung. Er bietet den Rahmen für einen interdisziplinären Austausch, der theoretische und methodologische Ansätze der Natur-, Sozial und Geisteswissenschaften zusammenbringt.

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